Teleskope

Skywatcher 8" Maksutov-Newton
D = 190 mm, f = 1000 mm
auf Skywatcher EQ6-Montierung

Ein Maksutov-Newton-Teleskop ist ein sog. katadioptrisches System, d.h. es besteht aus einer Linse und einem Spiegel. Damit das vom sphärischen Hauptspiegel reflektierte Licht in einem Brennpunkt gesammelt wird, befindet sich an der Eintrittsöffnung des Tubus eine meniskusförmige Linse, welche die sphärische Aberration des Hauptspiegels korrigiert. Im Zentrum der Eintrittslinse ist der für ein Newtonteleskop nötige Umlenkspiegel angebracht. Da hier somit keine Haltestreben für diesen Spiegel benötigt werden, entfällt das sonst für den Newtonspiegel typische kreuzförmige Beugungsbild an Sternen. Der Maksutov-Newton zeichnet sich durch eine sehr verzerrungsfreie Abbildung aus.

Das Stativ der EQ6-Montierung wurde durch eine stabile Säule ersetzt, an welcher zwei Netzgeräte für die Stromversorgung aller Geräte (auch für das 14" Dosbon, s.u.) angeklebt (!) sind. Die Monterung kann 20 kg Gewicht aufnehmen, sodaß auch auf der Gegengewichtsachse noch weitere Teleskope (s.u.) angebracht werden können, ohne die Nachführung und das Autoguiding zu beeinflussen.

Skywatcher Evostar 72

D = 72 mm, f = 420 mm, f/6 ED Apo Refraktor

mit William 1.0x Field Flattener

Televue Pronto ED-Refraktor

D = 70 mm, f = 480 mm
mit Coronado SolarMax II 60 mm Hα-Sonnenfilter mit RichView Tuning und 15 mm BF, hauptsächlich für Sonnenbeobachtung genutzt.

Tasco Optics Refraktor

D = 76 mm, f = 1200 mm
Baujahr ca. 1970

Bresser Messier AC 102/460

Refraktor, Achromat (2 Linsen)
D = 102 mm, f = 460 mm

Skywatcher Evostar 72 und Televue Pronto ED-Refraktoren auf der Gegengewichtsachse. Beide Refraktoren lassen sich mittels Adaptern präzise parallel zum Hauptteleskop ausrichten, der Evostar 72 in RA und DEC, der Televue Pronto in DEC (was für die Sonnenbeobachtung vollkommen ausreicht).

Details der Justierung der beiden Refraktoren. Die Adapter sind fest mit der Gegenachse verbunden.
Skywatcher Skyliner 350P SynScan
D = 355 mm, f = 1500 mm

Dieses 14"-Dobson-Teleskop ist auf einer Schiene mit nivellierbarem Rollwagen montiert, sodaß das Teleskop im gestauchten Zustand bequem in die Rolldachhütte gefahren werden kann. Die Parkposition wurde so eingestellt, daß OAZ und Sucher nach hinten zeigen und nicht anecken. Das Teleskop wird hauptsächlich visuell, aber in Verbindung mit der ZWO ASI 178MC auch für Planeten- und Mondfotografie benutzt.

Hier sieht man eine der drei Nivellierschrauben. Nach jedem Rein- und Rausschieben und Auseinanderziehen (hierbei rasten in den drei Führrohren Kugeln mit Stahlfedern präzise in Löcher in den drei Stangen ein) schalte ich die Steuerung ein, gebe die Uhrzeit ein und fahre direkt zum Zielobjekt. Im 20-mm-Okular, 3/4° Feld, habe ich die Objekte immer im Okular, sogar bei niedigen Elevationen; denn die Steuerung hat sogar eine Refraktionskorrektur! Löst man die Klemmräder der Azimut- und Elevationsachsen, so kann man das Teleskop auch schnell manuell schwenken. Die eingebauten Encoder wissen jederzeit, wo das Teleskop steht.
Das Teleskop im gestauchten Zustand.
Alles gut verstaut!

Im Betrieb wird der innere Teil der Schiene nach außen geklappt, damit er nicht zur nächtlichen Stolperfalle wird. Die Laufräder aus Kunststoff sind so präzise gedreht, daß sie auf der Schiene kein Spiel haben. Zusammen mit der sehr zuverlässigen Konstruktion des Teleskops (s.o.) garantiert dies immer wieder eine exakte Ausrichtung dieses tollen Instruments.